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Evozierte Potentiale

Die evozierten Potentiale (VEP, AEP, Med-SEP, Tib-SEP, Blinkreflex, vegetative Testung etc.) werden insbesondere bei V.a. chronisch-entzündliche Erkrankungen des zentralen Nervensystems wie z.B. MS, aber auch bei Hirnstamminfarkt oder Wurzelschädigungen bei Bandscheibenvorfall durchgeführt. Ähnlich wie bei der Elektroneurographie wird der zu untersuchende Nerv mit einem nicht schmerzhaften elektrischen Reiz stimuliert und die "elektrische Antwort" mit einer Oberflächenelektrode von der Kopfhaut abgeleitet.

VEP

  • Beurteilung des Sehnerven und der Sehbahn in der Verlaufsdiagnostik der Sehnervenentzündung bei Multipler Sklerose
  • Kompression des Sehnerven mit unspezifischen Visusstörungen z.B Hypophysenadenome
  • M. Parkinson (unspezifische Verzögerung der P-100 Latenz)
  • Diagnostik von Gleichgewichts- und Gangstörungen z.B Heredoataxien (Friedreich Ataxie, Spinozerebelläre Ataxien (SCA)
  • sonstige demyelinisierende Schädigungen der Sehbahn
  • Mitochondriale Erkrankungen
  • Kopfschmerzdiagnostik (z.B. Pseudotumor cerebri)

AEP (FAEP)

  • Beurteilung der Hörbahn von der Hörschnecke bis zum Hirnstamm z.B. Diagnostik des Akustikusneurinoms - Hirnstammtumor 
  • Demyelinisierende Schädigung bei Multipler Sklerose
  • Diagnostik von Schwindel und Gleichgewichtsstörungen
  • Differenzierung einer peripheren (Cochlea oder N.acusticus) von einer zentralen (Hirnstamm) Schädigung der Hörbahn
  • Diagnostik von Gleichgewichts- und Gangstörungen

SEP

  • Beurteilung der zentralen somatosensiblen Leitungsbahn und peripherer sensibler Nerven 
  • Plexopathien
  • Polyneuropathien
  • Polyneuritiden
  • Wurzelkompressionssyndrome (Radikulopathien)
  • Myelopathien (Demyelinisirende Schädigungen z.B MS)
  • Spinale Tumoren
  • Traumatische Rückenmarkserkrankungen
  • Gangstörungen
  • Enzephalopathien
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