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Elektroenzephalographie (EEG)

Die Elektroenzephalographie dient

  • als diagnostisches Basis-Tool bei Epilepsien und in der Schlafdiagnostik
  • der Diagnose unklarer Bewußtseinsstörungen
  • der Diagnostik dementieller Prozesse
  • der Diagnostik umschriebener Hirnschädigungen (Tumor etc.).

Sie soll insbesondere helfen drei verschiedene Antworten zu geben:

1. Ist die Hirnaktivität, welche sich in einer bestimmten Taktfrequenz der Grundaktivität bestimmen lässt (normal 8-12Hz) im Bereich der Norm, oder zu langsam? Dies findet sich häufiger bei verschiedenen Formen einer Demenz oder bei sonstigen neurodegenerativen Hirnerkrankungen mit Veränderung des Verhaltens, der Kognition oder der Emotionalität wieder.

2. Findet sich ein sog. "Herdbefund" bzw. „lokalisierte Verlangsamung der Grundaktivität", also ein umschriebener Bereich des Gehirns über welchen die Hirnaktivität verlangsamt ist? Dies könnte ein möglicher Hinweis auf eine Raumforderung wie z.B. einen Hirntumor sein.

3. Finden sich Hinweise auf erhöhte Anfallsbereitschaft, also epilepsietypische Potentiale, welche einen Rückschluss auf die Art des Anfallsleidens geben? Diese können wiederum entscheidend für die sich daraus ergebende medikamentöse Therapie sein.

 

EEG

 

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